Wok Grundlagen / Rezept

Heute stelle ich euch mein neues „Ernährungskonzept“ vor. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bis vor kurzem nicht wirklich gesund gelebt habe, weil ich jeden Tag nur am Mittag was Richtiges gegessen habe. Am Morgen war ich immer ultramüde und nach der Arbeit hatte ich auch relativ wenig Energie übrig fürs Training oder Lernen. Ich trainiere nun schon fast 3 Monate im Athletive Training und da wurde ich plötzlich im Gespräch auf die Ernährungsberatung aufmerksam. Da damals noch gerade ein Aktionsangebot verfügbar war, habe ich mir gleich 2 Stunden gebucht und konnte für mich sehr viele wertvolle Tipps und Tricks herausnehmen.

 

Hier meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Der Stoffwechsel wird ziemlich durcheinander gebracht, wenn man z. B. nur am Mittag etwas isst. Der Körper bekommt dann nicht genug Energie und alles was er bekommt, speichert er gleich (für schlechte Zeiten oder so).
  • Man ist dann ebenfalls immer wiederkehrenden Hungerattacken ausgesetzt, was ich auch sehr gut bestätigen kann. Hier etwas Schokolade, da ein Güetzi… Wenn ich aber am Morgen etwas esse, am Mittag sowie am Abend ist der Hunger dann gestillt und man hat logischerweise auch weniger Gelüste.
  • Meine Ausrede dazu war natürlich simpel, ich wohne nicht mehr Zuhause, heisst: selber kochen?! Ich?! Naja.. & Wann?

 

Planung und Vorbereitung ist alles, muss ich dazu sagen.

Die Lösung dazu: Wok Rezepte. Wenn ihr jetzt nicht wisst, was das ist, kann ich euch beruhigen, auch ich hatte ein Fragezeichen.

Definition Wikipedia: „Ein Wok ist eine hohe, durchgehend gewölbte Pfanne, die in der chinesischen sowie der süd- und südostasiatischen Küche zu den wichtigsten Kochutensilien gehört.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wok)

 

Bei jedem Wok Rezept sollte man darauf achten, dass die Aufteilung wie folgt aussieht:

1/3 Gemüse alles am besten viele verschiedene Sorten

1/3 Kohlenhydrate → Vollkornteigwaren, Reis, Kichererbsen, Bohnen, Glasnudeln, Linsen, Kartoffeln, Quinoa, etc.

1/3 Eiweiss → Poulet, Rindfleisch, Tofu, Quark, etc.

Zusätzlich: Bouillon, Kokosmilch, Kokosöl (zum Anbraten)

 

Vorbereitung:

  • Alle Zutaten einkaufen und kontrollieren, was man noch so Zuhause hat
  • Gemüse waschen, schneiden, etc
  • Fleisch/Tofu schneiden

 

Kochprozess:

Zuerst wird die Eiweissportion mit Kokosöl im Wok angebraten, gut gewürzt (Curry, Paprika, Pfeffer, usw.) und wieder entfernt.

Anschliessend gibt man alles Gemüse in die Pfanne und bratet dieses leicht an. Dann kommt Bouillon & wenig Kokosmilch dazu.

Jetzt kommt die Eiweissportion wieder rein und ihr gebt ebenfalls Kokosmilch dazu.

Ganz am Schluss, wenn das Gemüse gut durch ist, kommen noch die Kohlenhydrate hinzu.

 

Leckeres Rezept für 4 Portionen:

  • 260g. Tofu
  • 1 Brokkoli
  • 2 Zucchetti
  • 2 grosse Rüebli
  • 1 kleine Dose rote Bohnen
  • 1 kleine Dose Bambussprossen
  • 100g. Glasnudeln
  • Cashewnüsse
  • 5dl. Kokosmilch
  • 2dl. Bouillon

 

Bis jetzt habe ich bereits 3 solche Wok Rezepte gemacht und hatte immer ca. 15 Min. zum Einkaufen/Vorbereiten und 30 Min. fürs Kochen. Da man dazu nur einen Wok benötigt, sah auch die Küche dann nicht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Sobald der Wok nicht mehr so heiss ist, teile ich das Essen in Portionen und gebe diese in ein Mikrowellen Behälter (hier auf dem Bild: Tupperware).

Ich koche nun immer am Sonntag für Sonntag-, Montag- und Dienstagabend vor. Am Mittwoch koche ich dann frisch und am Donnerstag koche ich wieder vor für Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend. Einkaufstage sind bei mir Samstag & Mittwoch. Am Mittag unter der Woche habe ich das Glück, dass ich bei meinen Eltern essen darf.

Nun bin ich gespannt, ob meine Leser das auch ähnlich oder sogar genau gleich machen? Schreibt es mir doch in die Kommentare! 🙂 Würde mich sehr freuen.

 

Liebe Grüsse und einen guten Wochenstart,

Jasi

 

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